Häufig gestellte Fragen

Reiten die Teilnehmer auf den Pferden?

Nein, es geht bei uns nicht um den klassischen Reitunterricht und auch nicht darum, die Reittechnik zu erlernen. 

Was soll ich meinen Kindern anziehen?

dem Wetter angepasste Kleidung, die schmutzig werden darf und feste Schuhe oder Stiefel. Eventuell Wechselkleidung.

Bekommen die Kinder etwas zu essen?

Nein, Bitte Picknick und Wasserflasche mitbringen. Bitte Müll vermeiden. 

Stinken die Kinder nach dem Besuch?

Sie riechen authentisch nach Landleben und ganz viel Spass und Abenteuer.

Sind die Teilnehmer unfallversichert?

Nein, der Fankenhof verfügt über keine zusätzliche Unfallversicherung, denn dann würden die Angebote zu teuer werden. Jeder nimmt auf eigene Verantwortung an den Angeboten teil.

Was kosten die verschiedenen Angebote?

Die Preise der Angebote variieren je nach Teilnehmerzahl, Inhalt, Materialien und Dauer.

Preise teilen wir Ihnen gerne bei detaillierter Anfrage mit. 

Aber ihr habt ja "nur" Pferde?

In der Bauernhofpädagogik geht es nicht um die Anzahl der Tierarten, sondern um das bewusste Erleben von Landwirtschaft.

Was haben Pferde mit Bauernhofpädagogik zu tun?

Pferde ermöglichen einen tiefen Einblick in artgerechte Tierhaltung, Fütterung, Pflege, Flächennutzung und den respektvollen Umgang zwischen Mensch und Tier. Sie machen landwirtschaftliche Zusammenhänge anschaulich, greifbar und erlebbar.

Pferde sind wertvolle Lernpartner. Sie stehen für die enge Verbindung zwischen Mensch, Tier und Landwirtschaft – damals wie heute. Pferde begleiten den Menschen seit Jahrhunderten in der bäuerlichen Arbeit und machen Geschichte, Tradition und Wandel der Landwirtschaft anschaulich erlebbar. Gleichzeitig eignen sie sich besonders gut für pädagogische Angebote, denn sie reagieren sensibel auf Körpersprache, Stimmung und Verhalten. Sie laden dazu ein, Verantwortung zu übernehmen, achtsam zu handeln und Vertrauen aufzubauen. Beim Beobachten, Pflegen und gemeinsamen Tun lernen Kinder und Erwachsene ganz nebenbei wichtige Fähigkeiten wie Rücksichtnahme, Geduld und Respekt gegenüber Tieren. So zeigen Pferde auf dem Bauernhof, dass Lernen nicht nur über Worte funktioniert – sondern über Erleben, Wahrnehmen und Beziehung.

Warum soll mein Kind bei der Stallarbeit helfen?

Stallarbeit gehört zu landwirtschaftlichen Aufgaben dazu. Die körperlichen Aktivitäten und die Bewegung in der Natur fördern unzählige motorische Fähigkeiten und lassen Gemeinschaft erfahren. Das Verantwortungsgefühl, das vor allem bei der Versorgung der Tiere entsteht, macht die Kinder stolz und stärkt ihr Selbstbewusstsein. Durch aktives Mitwirken bei Tätigkeiten auf dem Hof werden Kompetenzen, wie vorausschauendes Denken, Empathie und die Bereitschaft zur Anstrengung gefördert.

Warum brauch man ausserschulische Lernorte?

Außerschulische Lernorte sind wichtig, da sie theoretisches Wissen durch handlungsorientierte Praxis, Originalbegegnungen und emotionale Erlebnisse vertiefen, was Motivation, Neugier und nachhaltiges Lernen fördert. Sie ermöglichen Perspektivwechsel, stärken soziale Kompetenzen und bieten Einblicke in Wissenschaft, Kultur sowie Natur.

  • Handlungsorientierung & Praxisbezug: Schülerinnen und Schüler lernen durch "Anfassen" und Ausprobieren
  • Motivationssteigerung: Der Ortswechsel fördert die Neugier und das Interesse, da Lernen außerhalb des Klassenzimmers oft als abwechslungsreicher empfunden wird.
  • Ganzheitliches Lernen: Durch Primärerfahrungen werden soziale, emotionale und kognitive Kompetenzen gleichzeitig angesprochen.
  • Vermittlung von Expertenwissen: Direkter Kontakt zu Experten 
  • Soziales Lernen & Teilhabe: Gemeinsame Ausflüge stärken die Klassengemeinschaft und fördern kulturelle sowie gesellschaftliche Teilhabe.
  • Verknüpfung von Schule und Lebenswelt: Die Realität außerhalb der Schule wird in den Unterricht integriert, was komplexe Zusammenhänge verständlicher macht.
  • mit Vor-und Nachbereitung von Unterrichtsinhalten wird zudem der Lernerfolg nachhaltig gesichert.